Februar 2015 archive

Stulpen rutschen – was tun?

Letzten Monat haben wir bereits einmal über Stulpen, Fußwärmer und Stiefelsocken gesprochen, heute sind sie wieder Thema im Blog. Denn wir haben zwar dazu Ideen gegeben, wie ihr diese praktischen und dekorativen Modeaccessoires am besten trägt, über einen ganz wichtigen Punkt haben wir damals aber hinweggesehen. Wir haben ein Problem außer Acht gelassen, das wohl viele Stulpenträger(innen) betrifft, nämlich, dass Stulpen oft rutschen.

Weiße_Stulpen_graue_Strumpfhose

Was tun, wenn Stulpen rutschen? Unsere Tipps könnten helfen.

Warum rutschen Stulpen und was kann man dagegen tun?

Um das Problem lösen zu können, müssen wir ihm erstmal auf den Grund gehen und herausfinden, warum Stulpen überhaupt herunterrutschen.

  • Das Material lässt nach

Nun, oft ist es so, dass das Material mit der Zeit nachgibt und die Fußwärmer immer weiter werden. Dies ist ein natürlicher Prozess, gegen den man nicht viel tun kann. Was man tun kann, ist einerseits qualitativ hochwertige Stulpen kaufen, die selbst nach längerer Zeit und mehreren Waschgängen ihre Form behalten. Andererseits sollte man mit den Stulpen pfleglich umgehen, sie nicht unnötig dehnen und schonend mit der Hand waschen. So leiern das Material nicht so schnell aus und der Gummizug bleibt länger elastisch.

  • Falsche Größe

Stulpen rutschen auch dann, wenn sie einfach zu groß sind. Wer dünne Beine hat, sollte engere Fußwärmer kaufen oder breite Stulpen enger nähen. Hierfür zieht man die Stulpen an und steckt sie auf die passende Weite ab. Dann werden die Stulpen ausgezogen, auf links gedreht und mit der Nähmaschine entlang der Markierung enger genäht. Dann die Stulpen wieder auf rechts drehen und fertig.

  • Hose zu glatt

Stulpen können auch dann rutschen, wenn sie über glatte Hosen oder Strümpfe sitzen, an denen sie keinen Halt finden. Mit einem eingenähten Silikonband ist das Problem oft gelöst. Mit Silikonband versehene Fußwärmer haften auch gut an der Haut.

Wenn nichts hilft, kann man auch ein neues, starkes Gummiband in die Stulpen einnähen oder den Saum der Stulpen mit beidseitigem Klebeband an der Hose befestigen. 😉

Wir hoffen, dass euch unsere Ideen helfen und sind gespannt auf eure Meinung!

High Heels im Winter ohne Erkältung …

… dafür mit ganz viel Selbstbewusstsein! Damit hätten wir den Sinn der Sache auch schon zusammengefasst. Welchen Grund hätten wir sonst, im Winter High Heels zu tragen? Wir wollen trotz Schnee und Eis nicht auf unsere Lieblings-Outfits verzichten, in denen wir uns so wohl fühlen. Und was könnte unser Selbstbewusstsein mehr stärken als High Heels?

High_Heels_im_Winter

Dicke Strumpfhosen halten im Winter warm, selbst, wenn man High Heels trägt.

High Heels haben nachgewiesen eine magische Wirkung auf unser Gemüt, unsere Körperhaltung und unser Selbstwahrnehmung. Und das unabhängig von Jahreszeiten. Warum also nicht auch im Winter unsere Lieblings-Schuhe tragen?

Natürlich gibt es ein paar gute Argumente, die dagegen sprechen, im Winter High Heels zu tragen: Schnee, Eis, Kälte, Matsch – um nur die wichtigsten zu nennen. Können diese echte Fashionistas davon abhalten, High Heels zu tragen? Wahrscheinlich nicht. 😉 Die bisschen Kälte erträgt man schon, wenn die Belohnung so üppig ausfällt: Bewundernde Männerblicke und neidische Kommentare von Frauen.

High_Heels_Lederhose_Strickjacke

High Heels passen auch gut zu warmen Outfits und verleihen dem Winter-Look femininen Charme.

Sich erkälten und seine Schuhe ruinieren sollte man trotzdem nicht. Es muss mit unseren Tipps auch nicht sein.

High Heels tragen im Winter – so geht´s:

  • Zieht bloß keine Peep Toes oder Sandaletten an! Das wäre schon zu viel des Guten! 😉 Robuste und geschlossene Pumps, Riemchen-Pumps und Ankle Booties sind die ideale Wahl.
  • Tragt Schuhe, die gut sitzen. Wenn nötig, zieht dickere Strümpfe oder Söckchen an für einen besseren Halt.
  • Söckchen und dickere Strümpfe sind eure besten Freunde, die eure Füße auch gegen Kälte schützen. Sie passen auch super zu High Heels!
  • Vergesst nicht, eure High Heels zu schonen! Regelmäßiges Imprägnieren und Putzen sind ein Muss!
  • Versucht, immer mehr Zeit einzuplanen, wenn ihr irgendwo hinmusst. So müsst ihr euch nicht beeilen und die kürzeren aber dreckigen Wege nehmen. Die meisten Hauptverkehrswege und Bürgersteige sollten auch beim Schnee geräumt, sauber und trocken sein. Nutzt diese!
High_Heels_Lederhose_Pullover

Wenn ihr im Winter High Heels tagt, versucht, auf gepflasterten und geräumten Wegen zu bleiben.

Und jetzt möchten wir eure Meinung hören! Würdet ihr im Winter High Heels tragen? Wenn ja, warum, wenn nicht, warum nicht? :-)

Kalte Füße – was hilft? Unsere Aufwärmtipps

Die kalte Jahreszeit hat zwar auch ihre schönen Seiten, aber sie bringt auch einige Unannehmlichkeiten mit sich. Temperaturen um den Null Grad nehmen unseren Körper besonders in Anspruch. Nicht nur unsere Atmungsorgane werden strapaziert, sondern auch unser Kreislauf muss auf Hochtouren arbeiten, um den niedrigen Temperaturen entgegenzuwirken.

Sitzt oder steht man länger, ohne sich zwischendurch zu bewegen oder ist man zu Hause oft barfuß, werden die Füße schnell unangenehm kalt. Dies betrifft vor allen Frauen. Acht von zehn Frauen haben im Winter regelmäßig eiskalte Füße. Warum haben Männer das Problem nicht so oft? Denn sie haben durchschnittlich ein größeres Muskelvolumen. Muskeln entwickeln mehr Wärme als andere Gewebearten. Da Frauen im Allgemeinen nur die Hälfte an Muskelmasse besitzen als Männer, produziert ihr Körper weniger Wärme.

kalte_Fuesse

Warum Füße schnell kalt werden und frieren erfahrt ihr hier.

Aber warum werden die Füße kalt?

Die wichtigste Aufgabe des menschlichen Organismus ist der Schutz lebenswichtiger Organe. Dazu gehört unter anderem die Temperaturregelung. Erst, wenn die Arbeit lebenswichtiger Organe durch die nötige Temperaturzufuhr sichergestellt ist, leitet der Organismus Wärme in die Arme, Beine, Nase, Ohren usw. weiter.

Wärme wird durch den Blutkreislauf transportiert. Bei Kälte ziehen sich die Adern in der Nähe der Hautoberfläche zusammen, um einen Wärmeverlust zu verhindern. Die Wärme wird gleichzeitig in die lebenswichtigen Organe geleitet. Füße blieben da auf der Strecke und müssen frieren.

Zieht man Socken und Schuhe erst dann an, wenn die Füße schon ausgekühlt sind, dauert es sehr lang, bis sie sich wieder aufwärmen können. Warum das so ist und was man gegen kalte Füße tun kann, erklären wir gleich.

Kalte Füße trotz Socken?

Wie gesagt, bieten Socken oft keine Lösung für das Problem. Sie selbst produzieren keine Wärme. Man muss also erreichen, dass warmes Blut in die Füße strömt. Dies gelingt am besten und schnellsten durch Bewegung, Massage und ein warmes Fußbad. Erst, wenn die Füße wieder warm sind, sollte man Socken anziehen, damit die Wärme nicht entflieht.

Kalte Füße in Schuhen?

Sind Socken oder Schuhe zu dünn, können sie die Wärme nicht auffangen, die Füße werden kalt. Zu enge Schuhe oder Socken stören wiederum den Kreislauf und lassen warmes Blut nicht in die Füße strömen.

Kalte Füße im Büro?

Sitzt man länger, wie zum Beispiel am Schreibtisch im Büro, werden die Füße schnell „taub“ und kalt. Dies hängt natürlich mit dem Blutkreislauf zusammen. „Hängen“ die Beine zu lang, ohne bewegt zu werden, muss der Kreislauf extra Arbeit leisten, um sie trotzdem mit genügend Wärme zu versorgen. Das Herz muss also stärker pumpen, um Blut in die Füße und wieder zurück zu leiten. Da das Herz als lebenswichtiges Organ einen höheren Stellenwert als die Füße hat, versucht der Organismus, es zu entlasten. Die Füße bleiben „unversorgt“.

Unsere Tipps gegen kalte Füße

  • auf zu enge und dünne Schuhe und Socken verzichten
  • Schnürsenkel lockern
  • warmes Fußbad nehmen, anschließend Socken anziehen
  • Füße massieren
  • Beine/ Füße/ Zehen bewegen
  • Beine hochlegen
  • häufig Sitzposition wechseln

Obwohl kalte Füße im Winter ganz normal sind, können sie auch auf Kreislauf-Erkrankungen hindeuten. Werden die Symptome chronisch, sollte man einen Arzt aufsuchen.